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Tipps für Hobbyfotografen:
"Blaue Stunde" dauert 15 Minuten
Häufig bringt nicht intensive Vorbereitung, sondern der Zufall die besten Motive. Die Ausbeute eines ganzen Tages ergibt sich oft in wenigen Minuten. Etwa dann, wenn die Stimmung im Abendlicht perfekt ist. Oder zur "blauen Stunde", also in den 15 bis 20 Minuten nach Sonnenuntergang, wenn der Himmel ein kräftiges Dunkelblau hat, aber noch nicht schwarz ist. Die besten Zeiten für gute Stadt- und Natur-Fotos sind früh morgens, am späten Nachmittag und nach Sonnenuntergang zur "blauen Stunde". Deren Beginn lässt sich am einfachsten durch Probeaufnahmen feststellen - wenn das Blau des Himmels kräftig und dunkel wird, wirken beleuchtete Motive im Vordergrund besonders gut.
Die richtige Komposition
Ein Standard ist die Orientierung am Goldenen Schnitt oder einfacher an der Drittel-Regel - man denkt sich das Bild vertikal und horizontal dreigeteilt und positioniert die wesentlichen Objekte auf diesen Linien. "Nach einiger Zeit macht man das automatisch, das macht einfach Sinn". Ebenso automatisch sollte man sich angewöhnen, bei frontaler Perspektive die Linien von Türmen und Horizont parallel zum Bildrand verlaufen zu lassen, sonst wirken Fotos oft amateurhaft.
Schöne Menschen
Menschen sehen auf Fotos am besten aus, wenn sie nicht erwarten, fotografiert zu werden. Wenn man etwa bei einem Gruppenbild dann noch ein Foto hinterherschiesst, wenn sich die Gruppe gerade entspannt, erhält man oft das beste Ergebnis. "Ich habe oft Menschen am rechten oder linken Bildrand - wenn ich mit Weitwinkel fotografiere, glauben sie, längst aus dem Bild zu sein, und lächeln oft noch nett."